Sapa – Tipps für deine Reise in die Reisfelder Vietnams

Reisfelder wohin das Auge blickt. Das ist Sapa. Ich verrate dir wichtige Tipps für deine Reise nach Sapa und was du dort alles erleben kannst. Und zwar ohne geführte Touren, ganz auf eigene Faust. Anreise, Unterkunft, Roller mieten, tollste Aussicht auf die Reisfelder… Los geht’s.

Sapa #1 – Anreise mit dem Nachtzug

Nach Sapa kommst du am besten mit dem Nachtzug.  Tickets bekommst direkt am Bahnhof in Hanoi. Es gibt verschiedene Veranstalter. Wir haben uns für VIOLETTE Trains entschieden und für 2 Betten im 4er Abteil 45€ für Hin- und Rückfahrt bezahlt. Tipps für die Zugfahrt: Schlafmaske, Oropax, dünner Schlafsack. Abfahrt ist um 22 Uhr in Hanoi, Ankunft gegen 6 Uhr in Lao Cai (Stand September 2018). Von Lao Cai dauert es ca. 1 Stunde nach Sapa. Wir haben für 2,50€ einen Shuttle von unserem Hotel gebucht, es gibt aber auch einen öffentlichen Bus. Die Straße nach Sapa ist sehr kurvig, solltest du anfällig für Reiseübelkeit sein … es lebe die Vomex 😀 Schon auf der Fahrt bekommst du einen Eindruck von dem, was dich in den nächsten Tagen erwarten wird.  Traumhafte Landschaft – Hügel über Hügel bedeck mit Reisefeldern.

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Sapa #2 – Roller mieten

und auf geht’s durch die Reisfelder – auf eigene Faust. Da ich auf Grund zahlreicher Wanderurlaube mit meiner Familie seit meiner Kindheit an einem Wander-Trauma leide, haben wir uns gegen eine der vielen Trekking-Touren entschieden. Diese werden an jeder Ecke in Sapa angeboten. Das Angebot reicht von Tages- bis Mehrtagestouren. Ein Motorrad bzw. Roller kannst du dir in Sapa leihen, die Miete beträgt zwischen 4-10€ pro Tag. Denk daran vor dem Losfahren Fotos von dem Roller zu machen. In Sachen Navigation kann ich die App Maps.me empfehlen. Diese App funktioniert über GPS und alle wichtigen Dinge sind dort eingezeichnet.

Sapa #3 – Bester Ausblick auf die Reisfelder

Reisfelder gibt es in Sapa überall, doch leider tummeln sich in den ganzen Dörfern und typischen Viewpoints immer viele Touristen, die von den geführten Touren dorthin gebracht werden. Fährst du jedoch auf eigene Faust in Richtung Bản Phùng, so kannst du das wirklich ursprüngliche Sapa erleben. Hier stößt du höchsten auf ein paar Ochsen oder Familien und spielende Kinder auf der „Straße“. Apropos Straßen in Sapa… das ist bei 80% ein bisschen zu übertrieben. An riesige Schlaglöcher, überflutete Wege und riesige Steine musst du dich gewöhnen… Aber die Aussicht ist einfach nur traumhaft. Sobald du an der einen Ecke denkst, dass es nicht mehr spektakulärer werden kann, so wirst du nach der nächsten Kurve mit noch einem imposanteren Ausblick auf die Reisterrassen überrascht. Man muss echt aufpassen, dass man beim Fahren die Straße in den Augen behält … 😀

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Sapa #4 – Höchster Berg Indochinas

Währen die einen sich die Aussicht mit einer 3 Tages Trekking-Tour hart erkämpfen, zahlen die anderen 25€ und lassen sich von der Seilbahn innerhalb von 15 min hinauf chauffieren. Eröffnet wurde die Fansipan Legend Seilbahn Ende März 2018, sie ist derzeit die längste Vietnams. Der Fansipan ist mit 3143m Höhe der höchste Berg Indochinas. Von oben hast du eine traumhafte Aussicht, jedoch nur bei gutem Wetter. Und das ist in Sapa – je nach Jahreszeit- leider nicht garantiert. Wenn du unten an der Station bist, dann frag an der Kasse nach, wie die Sicht von oben ist. Denn auch, wenn unten schönster Sonnenschein ist, heißt das nichts! Ist es nebelig, dann spar dir die 25€ und cruise lieber noch eine Runde durch die Reisfelder. Die Anfahrt mit dem Taxi von Sapa zur Station der Seilbahn kostet ca. 3€.

Sapa #5 – Café Stops

Ein kühles Getränk  im Havens Café schlürfen. Dies liegt auf dem Weg von Sapa nach CatCat und hat uns sehr gut gefallen. Es gibt ganz außergewöhnliche Möbel aus alten Blechdosen, Paletten etc., viele süße Details und eine spektakuläre Aussicht auf die Reisfelder. Auch das Lao Dao Spa&Coffee bietet gemütliche Sitzmöglichkeiten und ein cooles Ambiente, bei dem du den tollen Blick auf die Reisterrassen genießen kannst.

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Sapa #6 – Höchster Bergpass Vietnams

Der Trom Tam Pass liegt auf 1900 m und ist der höchste Bergpass Vietnams. Sobald du an den Aussichtsplattformen angekommen bist (Angsthasen sollten diese etwas wackeligen Holzbauten eher nicht betreten), wirst du verstehen, woher der Spitzname “Heavens Gate” kommt. Die Aussicht ist umwerfend, die Landschaft “himmlisch”. Bei gutem Wetter kannst du bis auf die Spitze des Fansipans schauen. Die Fahrt von Sapa zu den Aussichtsplattformen dauert mit dem Roller ca. 30 Minuten. Auf dem Weg dorthin kannst du noch bei dem Silver und dem Love Waterfall stoppen.

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Sapa #7 – Restaurant Tipps

Im Good Morning View Restaurant das Kokos-Chicken-Curry aus einer frischen Kokosnuss löffeln – es hat ausgezeichnet geschmeckt und die Bedienung war sehr freundlich. Mit zwei Personen wirst du dort für 10€ mit Getränken mehr als satt. Auch im Little Sapa Restaurant haben wir ein sehr leckeres Abendessen verspeist. Super Preis-Leistungsverhältnis und top Service.

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Sapa #8 – Local Life im Homestay

In einem Homestay übernachten. Zwar gibt es in Sapa zahlreiche Hotels jeglicher Preisklasse, aber viel authentischer ist es, bei Einheimischen in einem Homestay zu übernachten. So lernt man das Leben der Einheimischen kennen und kann viel über die Kultur lernen. Wir haben auf unserer Rollertour super viele süße Homestays gesehen – besonders in Tan Van.

Warst du schon mal in Sapa? Hast du noch Tipps oder Empfehlungen?

 

Weitere Tipps für Hanoi, Hoi An und Da Nang findet ihr hier!

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